Angst, Sorgen oder Panik? Erfahre, warum der Körper reagiert, wie Angst entsteht und welche Wege wirklich helfen – mit Meditation, Nervensystem-Regulation und sanfter Praxis.
Das hätte ich gerne früher über Angst, Sorgen und den Körper gewusst
Angst, Sorgen, innere Unruhe oder sogar Panikattacken fühlen sich oft so an, als würde der Körper „verrücktspielen“.
Als wäre man ihm ausgeliefert.
Als hätte man keine Kontrolle mehr.
Was ich mir früher gewünscht hätte, ist keine weitere Strategie gegen Angst, sondern ein echtes Verständnis dafür, wo sie entsteht und warum sie sich im Körper so real anfühlt.
Denn Angst entsteht nicht einfach „aus dem Nichts und sie ist kein Zeichen von Schwäche.
Angst, Sorgen und Panik – warum sie sich im Körper festsetzen
Viele Menschen glauben, Angst sei etwas rein Emotionales oder Psychisches. Doch das greift zu kurz.
Der Körper reagiert nicht auf die Realität, sondern auf Gedanken, innere Bilder und Bewertungen.
Ein Gedanke wie „Was, wenn etwas schiefgeht?“ oder „Ich halte das nicht aus“ reicht aus, um im Körper eine Stressreaktion auszulösen.
Das Nervensystem schaltet auf Alarm.
Stresshormone werden ausgeschüttet.
Der Körper macht sich bereit für Gefahr, auch wenn keine da ist.
So entstehen typische Angstsymptome:
- Enge in der Brust
- Zittern oder Schwindel
- Druck im Bauch
- Herzklopfen
- das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren
Nicht, weil etwas Schlimmes passiert, sondern weil der Körper glaubt, es könnte passieren.
So entsteht Angst – kurz & klar erklärt
- Ein Gedanke taucht auf
- Der Körper bewertet ihn als Gefahr
- Das Nervensystem aktiviert Stress
- Angst wird körperlich spürbar
- Die Angst verstärkt wiederum die Gedanken
Ein Kreislauf entsteht. Wichtig zu verstehen ist, der Körper ist nicht dein Feind. Er versucht, dich zu schützen – mit alten, erlernten Mustern.
Dauerangst, Sorgen & negative Gedankenmuster
Wenn Angst oder Sorgen über längere Zeit da sind, spricht man oft von Dauerstress.
Das Nervensystem bleibt in einer Art Daueralarm.
Typische Zeichen sind:
- ständige innere Anspannung
- Grübelschleifen
- Erschöpfung trotz Ruhe
- Schlafprobleme
- das Gefühl, nie wirklich abschalten zu können
Hier geht es nicht mehr darum, Angst „wegzumachen“, sondern darum, das Nervensystem wieder in Sicherheit zu führen.
Was wirklich helfen kann, Angst zu lösen
1. Die Angst nicht bekämpfen
Widerstand verstärkt Angst.
Beobachtung beruhigt.
Statt: „Das darf nicht sein“ lieber: „Ich spüre gerade Angst und ich bin da.“
2. Körperempfindungen sanft verändern
Angst zeigt sich oft als Bewegung im Körper (Ziehen, Schwingen, Druck).
Du kannst:
- die Bewegung innerlich langsamer werden lassen
- ihre Richtung verändern
- dabei bewusst länger ausatmen als einatmen
Das gibt dem Nervensystem neue Informationen.
3. Atem als Regulation nutzen
Einfach, aber wirkungsvoll:
- durch die Nase einatmen
- doppelt so lange ausatmen
- Schultern sinken lassen
Der Körper versteht, dass es ruhen darf und die Gefahr somit vorbei ist.
4. Sanfte Berührung oder Klopfen
Zum Beispiel:
- Hand auf die Brust
- sanftes Klopfen am Brustbein oder Schlüsselbein
Das wirkt regulierend und erdend.
5. Gedanken nicht glauben, sondern beobachten
Nicht jeder Gedanke ist wahr.
Gedanken sind Angebote – keine Befehle.
Allein das Erkennen kann bereits Entlastung bringen.
Warum Meditation bei Angst so wirksam sein kann
Meditation wirkt nicht, weil man „positiv denkt“, sondern weil sie:
- das Nervensystem beruhigt
- die Stressreaktion unterbricht
- den Körper aus dem Alarmmodus holt
- neue innere Sicherheit erfahrbar macht
Besonders bei Angst, Sorgen und Panik ist es wichtig, nicht nur mental, sondern körperlich zu arbeiten.
Die angstfreie Meditation – Gedankenmuster loslassen
Ich habe eine Meditation aufgenommen, die genau hier ansetzt: bei Angst, Sorgen, innerer Unruhe und negativen Gedankenmustern.
Sie hilft dir:
- den Körper zu beruhigen
- Gedanken nicht weiter anzuheizen
- wieder in einen sicheren inneren Raum zu finden
Mehr Unterstützung findest du in der App
In meiner App findest du viele weitere Meditationen, bestimmt auch zu deinem Thema:
- Angst lösen
- Sorgen loslassen
- Nervensystem regulieren
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- Schlafen
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Ein großer Vorteil:
Du kannst alle Meditationen offline anhören – ohne Ablenkung, ohne Störungen und ohne Unterbrechungen.
Gerade bei sensiblen Themen wie Angst ist das für viele ein echter Gamechanger.
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Zum Schluss
Angst bedeutet nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt.
Sie zeigt, dass dein System zu lange stark sein musste.
Der Weg in ein angstfreieres, sorgenfreieres Leben beginnt nicht mit Kontrolle, sondern mit Verständnis, Sanftheit und Regulation.
Du darfst dich sicher fühlen.
Schritt für Schritt.
Namaste Nina