Warum Affirmationen allein oft nicht wirken, alles schlimmer machen können und was wirklich dahintersteckt
Viele Menschen arbeiten effektiv an ihrer Selbstliebe und sabotieren sie dabei unbewusst. Nicht aus Absicht, sondern aus einem Missverständnis heraus.
Selbstliebe ist eines der meistgenannten Themen in der persönlichen Entwicklung und gleichzeitig eines der frustrierendsten.
Vielleicht kennst du das auch: Du sagst dir positive Sätze, sprichst Affirmationen oder redest dir gut zu und trotzdem fühlt es sich innerlich leer, angespannt oder sogar falsch an.
Was viele nicht wissen: Genau hier beginnt oft die unbewusste Selbstsabotage.
Wie Selbstliebe unbewusst sabotiert wird
Ein sehr häufiger Fehler ist der Versuch, Selbstliebe ausschließlich über den Verstand zu erzeugen.
Sätze wie „Ich liebe mich“ oder „Ich bin genug“ werden gesprochen, während der Körper gleichzeitig Stress, Widerstand, Scham oder innere Enge fühlt.
Der Körper reagiert immer auf den inneren Zustand – nicht auf Worte.
Wenn die Emotion nicht mit dem Satz übereinstimmt, entsteht ein innerer Widerspruch. Und dieser fühlt sich an wie:
„Das stimmt für mich nicht.“
„Das fühlt sich nicht echt an.“
„Selbstliebe funktioniert bei mir nicht.“
In Wahrheit funktioniert sie sehr wohl, nur nicht gegen den Körper.
Warum Affirmationen allein oft nicht wirken oder es schlimmer machen können
Affirmationen sind nicht falsch.
Aber sie wirken nur dann nachhaltig, wenn sie aus einem Zustand innerer Offenheit gesprochen werden.
Wenn dein Nervensystem im Schutzmodus ist, kann dein System Liebe nicht integrieren.
Dann hören sich Affirmationen zwar gut an, bleiben aber an der Oberfläche oder erzeugen negative Gefühle und lassen dich an dir zweifeln.
Der entscheidende Punkt ist nicht der Satz, sondern der Zustand, aus dem er gesprochen wird.
Selbstliebe beginnt nicht im Denken.
Sie beginnt im Fühlen.
Der Schlüssel: Herzenergie vor Worte setzen
Eine kraftvolle Möglichkeit, Selbstliebe wirklich zu verankern, ist es, zuerst eine Emotion aufzubauen, die dein System kennt und akzeptiert. Zum Beispiel durch die bewusste Verbindung mit etwas, das du liebst. Etwas, das dein Herz energetisch öffnet. Etwas, das Wärme, Ruhe oder Verbundenheit in dir auslöst.
Aus diesem Zustand heraus verändern Worte ihre Wirkung.
Der Körper hört plötzlich zu.
Genau hier setzt auch meine Meditation an.
Die Selbstliebe-Meditation: Verbindung statt Überredung
In dieser Meditation arbeiten wir nicht nur mit Sätzen, sondern mit einer klaren Vorbereitung:
Du verbindest dich bewusst mit deiner Herzenergie, richtest deine Aufmerksamkeit nach innen und arbeitest anschließend mit einer Spiegelübung, die Selbstannahme auf körperlicher Ebene erfahrbar macht.
Die Affirmationen entstehen nicht aus Druck, sondern aus Verbindung.
So können sie sich tiefer verankern und nachhaltig wirken.
Diese Sätze stärken deine Selbstliebe – wenn der Zustand stimmt
Nachdem du dich innerlich verbunden hast, kannst du dir diese Sätze bewusst sagen oder innerlich sprechen:
– Ich sehe mich.
– Ich bin genug, genau so wie ich bin.
– Ich erlaube mir, mich anzunehmen.
– Mein Wert ist unabhängig von Leistung oder Erwartungen.
– Ich darf mich lieben, genau jetzt.
– Ich bin sicher in mir.
Diese Sätze wirken nicht durch Wiederholung allein, sondern durch die emotionale Basis, auf der sie gesprochen werden.
Mehr Unterstützung findest du in der App
In meiner App findest du weitere Meditationen zu Selbstliebe, Selbstwert, innerer Balance und Nervensystem-Regulation.
Alle Inhalte kannst du auch offline anhören, ohne Ablenkung oder äußere Störungen – was gerade bei sensiblen Themen einen großen Unterschied macht.
Hier geht es zur App: www.ninabeste.de/app (KLICK)
Zum Abschluss
Selbstliebe ist nichts, was du erzwingen oder dir antrainieren musst.
Sie ist eine Beziehung zu dir selbst und jede Beziehung beginnt mit Sicherheit, Verbindung und Präsenz.
Wenn du aufhörst, dich innerlich zu überreden, und stattdessen beginnst, dich zu fühlen, verändert sich etwas Grundlegendes.
Namaste Nina